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Geschichte

Ausgrabungsfunde von Kernen und Schalenresten in Mexiko und Südamerika beweisen, dass der Kürbis schon vor über 12000 Jahren vom Menschen genutzt wurde. Aber auch die Ägypter, Griechen und Römer dieser Zeit, sowie viele asiatische Völker kannten Kürbisse.

Als Christoph Kolumbus 1492 in Kuba landete, entdeckte er Früchte, die den in Europa, Afrika und Asien verbreiteten Kürbissen sehr ähnelten. Daher nannte man sie gleich dem in Europa bekannten Flaschenkürbis “Cucurbita”. Aus dem lateinischen Wort “Cucurbita” entstand nach einiger Zeit im Althochdeutschen, durch das Weglassen der ersten Silbe, der Begriff “Kurbitz”, welcher sich zu dem heute gebräuchlichen Wort “Kürbis” weiterentwickelt hat.

Die Kürbisse waren neben anderen Mitbringseln aus der Neuen Welt, wie Tomaten und Kartoffeln, ein begehrtes Nahrungsmittel. Der Anbau gelang unter den klimatischen Voraussetzungen der Mittelmeerländer ohne Probleme. Auch die Seefahrer genossen die Vorteile, die ihnen die Kürbisse brachten und trugen so zu ihrer weltweiten Verbreitung bei, denn auf den langen Seereisen nutzten sie den haltbaren und vielseitigen Proviant.

Im November des Jahres 1692 erreichten die ersten englischen Kolonisten die nordamerikanische Küste. Viele von ihnen überlebten den Winter nur, weil sie von den Indianern u.a. mit Kürbissen versorgt wurden, die sie dann weiter anbauen konnten. Zu diesem Anlass wird auch heute noch am letzten Donnerstag im November von den Amerikanern “Thanksgiving” mit traditionellem Kürbiskuchen gefeiert.

Die Samen der etwas robusteren Kürbisse aus dem rauen Klimagebiet Nordamerika erreichten vorallem per Post das ähnlich kühle Deutschland und entwickelten sich dort weiter.

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